© 22/09/05
heitec Bertrams, Erkelenz
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Solaranlagen

Mit Sonnenenergie lässt sich weitestgehend umweltneutral heizen und Warmwasser bereiten. Hauptproblem ist die zeitliche Verschiebung von solarem Energieangebot und Heizbedarf. Naturgemäss wird dann am wenigsten Heizwärme benötigt, wenn die Sonne besonders ausdauernd und intensiv scheint. Preiswerte, direkte Sonnenenergieausnutzung beschränkt sich deshalb meist auf die Trinkwassererwärmung.
Absorber bestehen in der Regel aus Kupferblech mit einer hochselektiven Beschichtung. Die Beschichtung sorgt für eine besonders effiziente Umwandlung von Licht in Wärme.
Auf der Rückseite des Absorbers befindet sich ein Rohrregister, welches mit dem Absorber fest verbunden ist und eine Dämmung gegen Wärmeverluste.
Einfallendes Licht trifft auf die Beschichtung, wird in Wärme umgewandelt
und über das Kupferblech an das Wärmeträgermedium im Rohrregister abgegeben.
Der Kollektor 1 ist Teil des Solarsystems, das noch aus dem die Solarwärme aufnehmenden Warmwasserspeicher 3, den verbindenden Rohrleitungen einschl. Umwälzpumpe 4 und Armaturen 2 sowie dem elektronischen Regelsystem 5 besteht.

Der Speicher fungiert als Schnittstelle zwischen dem konventionellen heiztechnischen Teil und dem Solarsystem, denn bei fehlender Sonneneinstrahlung muss die Trinkwassererwärmung über den Heizkessel sichergestellt sein. Ein solcher Speicher weist deshalb zwei getrennte, übereinander angeordnete Wärmetauscher auf.
Mit einer guten Solaranlage können so ca. 50 bis 60 % des jährlichen Warmwasserbedarfs abgedeckt werden.
Besonders interessant: Solaranlagen werden gefördert.